Bitcoin im „Krisenmodus“: Warum die 74.000-Dollar-Marke jetzt alles entscheidet

Geopolitische Schockwelle: Bleibt Bitcoin unter der zentralen Marke?

Seit den jüngsten geopolitischen Spannungen im Nahen Osten steckt Bitcoin in einem „Krisenmodus“. Die Angriffe auf Iran und die daraus resultierende Unsicherheit sowie die stark schwankenden Ölpreise haben eine defensive „Risk-off“-Stimmung ausgelöst und institutionelle Anleger an die Seitenlinie gedrängt.

Nachdem der Kurs Anfang März kurzzeitig auf 74.000 US-Dollar stieg, drehte er abrupt nach unten. Experten sehen diese 74.000-Dollar-Zone nun als zentrale Marke. Solange Bitcoin diesen Widerstand nicht nachhaltig zurückerobert, fehlt vielen Marktteilnehmern das klare Signal für einen Aufwärtstrend.

Könnte das Ende des Konflikts eine Krypto-Rally auslösen?

Eine Entspannung der Lage würde den Druck vom Energiemarkt nehmen und könnte risikoreicheren Anlageklassen wie Bitcoin Rückenwind geben.

Trader scheinen bereits darauf zu setzen: Aktuelle Daten zeigen steigende Aktivität an den Derivatemärkten und bessere Profitabilitätswerte.

  • Futures Open Interest legte um 5,1 % auf 29,4 Mrd. Dollar zu.
  • Die Kaufaktivität bei Perpetuals zog deutlich an.

Der ETF-Turbo: Nettozuflüsse als wichtigste Stütze

Ein entscheidender Indikator für eine mögliche Rally sind die US-Spot-Bitcoin-ETFs. Hier wuchsen die wöchentlichen Nettozuflüsse von 776 Mio. auf 934 Mio. US-Dollar, während die Handelsvolumina massiv stiegen. Sollte der geopolitische Druck tatsächlich nachlassen, könnten diese ETF-Zuflüsse zur wichtigsten Stütze einer neuen Aufwärtsbewegung werden.

Quelle: Krypto-Nachrichten.com

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